Donnerstag, 28. Juni 2012

2. Meinung - die Antwort
Mein Handy tuutet. Ich habe eine Nachricht von meiner Journalistenfreundin erhalten, der ich meine ersten 60. Seiten zum Lesen geschickt habe.  
Ooo. 
Soll ich die SMS lesen?
Meine Hände sind ganz feucht; mein Herz rast; ich kriege vor Aufregung fast keine Luft. Jetzt kommt die bittere Wahrheit, vielleicht sogar schon das grosse Ende vom Traum? 
"Ich bin total begeistert", ist das erste, was mir ins Auge sticht, als ich die SMS anklicke.
War die ganze Aufregung, die schlaflosen Nächte umsonst? 
Noch kann ich das nicht glauben. Ich muss den ersten Satz nochmal lesen. 
Tatsächlich, mein Hirn hat mir keinen bösen Streich gespielt. Im SMS steht: "Ich bin total begeistert. Dein Buch ist wirklich sehr spannend. Du weisst, dass ich eigentlich kein Fantasy-Fan bin - aber deine Beschreibungen sind so toll und die Geschichte so faszinierend, dass es mich richtig gepackt hat, ich will unbedingt wissen wie es weitergeht. Nur bei zwei Stellen im Buch bin ich etwas gestolpert und fände es gut, wenn du die noch etwas ausarbeiten würdest, sonst finde ich deine Beschreibungen ausreichend." 
Puuh. Was für eine Erleichterung. Obwohl, ein Feedback ist ja noch ausstehend...

...vielleicht haben meiner anderen Journalistenfreundin die Ohren geklingelt, als ich an sie gedacht habe, jedenfalls bekomme ich kurze Zeit später eine SMS von ihr.
"Mega spannend. Bin total hin und weg. Hätte nie gedacht, dass du so gut schreiben kannst."
Über so viel Lob werde ich rot. Gleichzeitig überlege ich mir, ob dieses Lob wirklich ernst gemeint sein kann - schliesslich sind beide sehr gute Freundinnen von mir - und weshalb eigentlich beide den Text sooooo spannend finden. So spannend ist er doch gar nicht.

Moment, also da hätten wir am Anfang eine Flucht, eine Verfolgung, eine merkwürdige Erscheinung, eine neue Bekanntschaft, ein neues Geheimnis... 

...hm, jetzt wo ich die Zusammenfassung meiner ersten 60. Seiten höre, muss ich sagen, dass klingt wirklich spannend. Ist mir beim Schreiben gar nicht aufgefallen - vielleicht weil ich so konzentriert bei der Sache war oder weil ich den Text x-Mal umgeschrieben und ergänzt habe.

Das SMS geht noch weiter: "Ich finde aber, du solltest gewisse Dinge ausführlicher beschreiben."
Hm, wie jetzt? Die Eine findet meine Beschreibungen ausreichend, die andere findet es zu wenig beschrieben? 
Merkwürdig. Ich bin verwirrt. 
Kurzerhand hänge ich mich an die Strippe, um dieses Rätsel zu klären. 
In einer Telefonkonferenz wird diese Frage erläutert und siehe da, meine beiden Freundinnen sind sich tatsächlich uneinig. Schliesslich einigen wir uns darauf, dass meine Beschreibungen genügend ausführlich sind, aber ich drei Stellen im Buch noch etwas mehr ausbauen sollte.

Dank dieses Hinweises bin ich jetzt auf Seite 68!

Dienstag, 26. Juni 2012

Die Karte - 2. Teil
Jupi!
Heute ist trotz Regentag ein Freudentag. Warum? Weil meine Landkarte fertig ist.
Mein lieber Göttergatte hat sich gestern Zeit dafür genommen.
Das Ganze lief etwa so ab:
"Wie soll das Land aussehen?" wollte er wissen.
Ich zeichnete die Form des Landes in die Luft. Er zeichnete sie auf dem Computer nach.
"Nein, so habe ich es nicht gezeichnet", meckerte ich und fuhr die imaginären Linien in der Luft nochmals nach.
Er seufzte und versuchte es erneut.
Ich rümpfte über sein Resultat die Nase und schüttelte den Kopf.
Er schob mir Papier und Bleistift zu. Tja, ihr wisst ja bereits, dass es mit meinen zeichnerischen Fähigkeiten nicht sehr weit her ist - deshalb sah mein Land auf dem Papier dann auch eher wie ein nicht ganz runder Kreis aus. 
Mein lieber Göttergatte zeichnete die Form im Programm exakt nach.
"Das sieht bescheuert aus", stiess ich aus, als er fertig war.
"Aber so hast du es doch gezeichnet."
"Ich will doch kein Land, das aussieht wie ein Kreis mit Pickeln", ereiferte ich mich.
"Hab mich schon gewundert, was das für ein merkwürdiges Land wird", brummte er leise, aber nicht leise genug.
Ich schnaubte und vollführte eine Handbewegung in der Luft. Irgendwie sah die Karte in der Luft einfach besser aus, als auf dem Papier. 
Er holte tief Luft, seufzte und versuchte es erneut.
Ich schüttelte nur den Kopf. 
Ich rollte seinen Stuhl vom Computer weg und kniete mich selbst davor. So schwierig kann das Landkarten zeichnen mit einem professionellen Programm doch nicht sein. Denkste! 
Ich hatte die Maus wild über den Bildschirm gejagt, hatte da eine Linie gezeichnet, da einen Strich angesetzt und war schliesslich so frustriert über das Resultat - das übrigens so schlecht war, dass ich es nicht mal wage, es hier zu veröffentlichen -, dass ich den Computer wieder für meinen Göttergatte räumte. 
Wir einigten uns stillschweigend, dass er die Form des Landes selbst bestimmen durfte. Nach drei Anläufen war ich sogar ganz zufrieden mit seiner Karte. Nun galt/gilt es nur noch die Städte, Flüsse, Schluchten, Wälder etc einzeichnen/einzuzeichnen - aber das kann ich ja auch ganz gut von Hand machen, um mit einem Bleistift einen Punkt zu zeichnen braucht es kein zeichnerisches Geschick, sondern nur einen stumpfen Bleistift. 

Übrigens, bin auf Seite 65. 

Montag, 25. Juni 2012

Tricks
Bei dem wunderschönen Wetter gestern, habe ich mir eine Pause gegönnt und gelesen: "Elantris" von Brandon Sanderson http://www.brandonsanderson.com/. Am Ende des Buchs hat mich der Autor fast in den Wahnsinn getrieben, weil er immer, wenn es am Spannendsten war, zu einem anderen Protagonisten gewechselt hat. 
Mein Ärger blieb auch meinem Göttergatten nicht verborgen und plötzlich stand er mit einem leckeren Eis - bei uns in der Schweiz heisst das Glacé - in der Hand vor mir. 
"Um dein Gemüt abzukühlen", meinte er und zwinkerte mir zu. 
Dann warf er einen Blick auf das Buch: "Worüber regst du dich eigentlich auf?"
"Dass ich einfach nicht erfahre, wie die Geschichte weitergeht, weil der Autor ständig zu einem anderen Schauplatz wechselt."


Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wie raffiniert diese Technik war: Sie schaffte es, mich zu fesseln, noch mehr Spannung zu erzeugen sowie mich in den gleichen Zustand zu versetzen, in dem sich ja auch die Protagonisten befanden - Chapeau! 
Eine ähnliche Technik wandte Jane Austen http://www.jane-austen.de/ in ihrem Werk "Emma" an: Sie erschuf Miss Bates, eine schwatzhafte Frau, deren Monologe gut und gerne eine Seite lang sein können. Der Hauptprotagonistin Emma ging es wie mir: Sie fand die Frau sehr langweilig - genau damit hatte es Austen aber geschafft, mich für ihre Hauptperson noch mehr zu begeistern, weil ich Emma nun sehr gut nachfühlen konnte, wie sie sich in Gesellschaft von Miss Bates fühlen musste. 
Ein anderer Trick, der sich mir ebenfalls tief ins Gedächtnis eingebrannt hat, hat Nalini Singh http://www.nalinisingh.com/  http://de.wikipedia.org/wiki/Nalini_Singh in ihrem Werk "Engelskuss Gilde der Jäger" angewandt: Sie beschreibt eine Szene zwischen zwei Protagonisten so gut, dass man das Knistern, das in der Luft liegt so richtig spürt. Ich war äusserst enttäuscht, dass diese Szene nicht in einem erlösenden Kuss endete; die Spannung, die Nalini Singh damit aber aufbauen konnte, hat sich durch das ganze Buch gezogen - nun wollte ich unbedingt wissen, ob sich die beiden Hauptprotagonisten (übrigens ein Engel und eine Menschenfrau) auch tatsächlich kriegen. Es mag vielleicht merkwürdig klingen, aber irgendwie hat mich dieses Knistern in der Luft an meine erste Verliebtheit erinnert und auch da endete es ja nicht sofort in einem Kuss oder war das bei euch anders? 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Zweifel
Ich habe heute Nacht vor lauter Grübeln fast kein Auge zugetan. Mein Göttergatte behauptet zwar, dass ich in der Nacht ziemlich viele Bäume gefällt hätte - aber da ich kein bisschen schnarche, beziehungsweise, er diese Behauptung noch nie so richtig beweisen konnte, kann sie auch nicht stimmen.
Immer wieder leuchteten in meinem Kopf die folgenden Worte auf: Schlecht, Miserabel, Langweilig, doofe Geschichte, blöde Figuren.
Ich sah wie mein Buchtraum auf einen einzigen Felsen im Meer zusteuerte; wenn schon untergehen, überlegte ich mir, dann wollte ich den Untergang wenigstens selbst besiegeln. Ich war wild entschlossen, meine Buch-Datei für immer zu löschen, überlegte es mir jedoch ganz knapp noch anders. Da ich schon immer mal wissen wollte, in wie viele Teile ein PC zerspringen kann, wäre es doch viel lustiger ihn vom 3. Stock auf die Strasse zu werfen. Obwohl, wie sollte ich den kaputten PC meiner besseren Hälfte, dem Informatiker, erklären? 
"Hups, meine Hände waren so glitschig und der PC ist mir mitten in der Nacht aus den Händen gerutscht und in die Tiefe gefallen", zieht als Ausrede höchstwahrscheinlich nicht besonders gut. 
Ich denke, mir bleibt nur eine Wahl... 


...Auswandern. 
Gut, ich mache nur Spass - dann stelle ich mich halt dem Feedback. 

Montag, 18. Juni 2012

2. Meinung einholen
Mein Herz schlägt so laut wie eine Trommel.
Mein Puls rast.
Meine Hände sind feucht.
Soll ich es wirklich wagen?
Der Finger schwebt über der Taste.
"Ach, dann mache es halt ich", sagt mein Göttergatte und nimmt mir kurzerhand den Computer aus der Hand.
"Äh", ist das einzige, was ich sagen kann.
Und schon ist es zu spät: Er hat die Mail abgeschickt.
Nun gibt es kein zurück: Meine ersten 60. Seiten sind nun bei zwei guten Freundinnen von mir. Auf ihr Feedback warte ich nun mit Bangen. Wahrscheinlich kann ich diese Nacht kein Auge zutun, bis ich von ihnen höre.
"Du weisst schon, dass es nicht so schnell geht, bis sie deine Seiten gelesen haben, gell?"
Ja ja, mein lieber Göttergatte guckt immer dann auf den Bildschirm, wenn er nicht soll - aber natürlich ärgere ich mich darüber nur, weil ich ganz genau weiss, dass er recht hat.

Trotzdem fühle ich mich gerade, als würde ich auf Nadeln sitzen. Einerseits hoffe ich so sehr, dass ihnen mein Text gefällt und andererseits habe ich Angst, dass sie einfach behaupten, er gefällt ihnen, obwohl sie ihn für Mist halten. Eigentlich müsste ich an ihrer ehrlichen Meinung am wenigsten Zweifel haben, denn als Journalistinnen sind sie es gewohnt, Artikel/Texte zu kritisieren.
Was ist nun aber, wenn sie mir an den Kopf werfen, dass alles, was ich geschrieben habe so schlecht ist, dass es geradezu zum Himmel stinkt?
Halte ich so eine ehrliche Meinung überhaupt aus?
Aaaah, ich könnte mir alle Haare ausreissen, so aufgeregt bin ich.
Tja, leider muss ich nun warten. Geduldig sein - gerade ich. 

Mittwoch, 13. Juni 2012

Namen 2. Teil
Merkwürdig, in meinem Briefkasten liegt ein Paket - ich habe aber nichts bestellt. Von wem könnte das denn sein? Als Absender steht darauf: Blog-Fan in Bloghausen.
Hm?
Da ich von Natur aus sehr - also gut, sehr, sehr, sehr - neugierig bin, mache ich mit dem Paket kurzen Prozess: Kartonfetzen flattern neben mir zu Boden; innerhalb weniger Sekunden halte ich den Inhalt des Pakets in meinen Händen - es ist ein Buch und lautet "Die schönsten Vornamen und ihre Herkunft".
Was soll ich damit?
Im Paket finde ich keine Notiz, die mir darüber Aufschluss gibt - sehr merkwürdig.
Nun gut, wie sagt man so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Ich lege das Buch weg und mache mich jetzt ans Schreiben.

Grummel. Das Buch liegt genau in meinem Blickfeld. Kurz hinein blättern kann ja nicht schaden...

...30 Minuten später: Ihr habt mich ertappt, bin immer noch am blättern. Das Buch hat aber auch tolle Namensvorschläge - so zum Beispiel Kuba (polnische Form von Jakob), Leif (bedeutet in Norwegen Erbe) oder Imme (Kurzform von Irmgard).
Ups, was ist denn das?
In der Mitte steckt ein klitzekleiner, weisser Zettel. Darauf steht:
Liebe Regina
Vielleicht hilft dir dieses Buch bei der Namensfindung etwas weiter. Mach weiter so. Bin sehr gespannt auf die Endfassung.

Liebe Grüsse, ein Bekannter

Ich bin gerührt. Ganz herzlichen Dank an den unbekannten Absender. Und weisst du was: Ich habe im Buch tatsächlich einen Namen gefunden, der einer meiner Hauptpersonen passt - Sanja (Russische Kurzform von Alexandr). Und zwar wird jetzt aus Maylaan Sanjia.

Aktueller Stand: 55 Seiten. 

Dienstag, 12. Juni 2012

Längenangaben
"Warum zum Geier gibst du die Distanz in Fuss an?
"Weil dies in allen Büchern, die ich gelesen habe die Distanzangabe ist - vor allem im Fantasy-Bereich."
Ich vernehme ein Hmpf. Mein Göttergatte hat die Arme verschränkt, den Computer von sich geschoben und sieht mich mit einem strengen Blick an.
Ich versuche ihn zu ignorieren.
Erneut höre ich ein Hmpf; dann ein Seufzen.
"Also gut, dann erklär mir, weshalb dich dies jetzt so nervt."
Ich rolle mit den Augen und lasse mich neben ihn auf das Sofa plumpsen.
"Weil 1790 beschlossen wurde, dass die Masse vereinheitlicht werden und bis heute gibt es einige wenige Länder, die diesen Beschluss einfach ignorieren und nicht auf das metrische System umgestellt haben - das nervt mich. Sie rechnen immer noch mit Masseinheiten, die im Mittelalter oder sogar vorher gängig waren, kannst du dir das vorstellen?"
"Hm."
"Diese Länder halten an einem System fest, bei dem die Masseinheiten von Land zu Land unterschiedlich waren. Wie nur kann man an einem so ungenauen System festhalten", ereifert er sich.
"Tja."
Ich zucke nur mit den Schultern.
"Sei mir nicht böse, aber auch ich werde an diesem System festhalten. Erstens, weil meine Geschichte eher in der Zeit des Mittelalters spielt, wo nun mal in Fuss, Schritten und Ellen gemessen wurde und zweitens, weil ich persönlich das Gefühl habe, dass sich die Leser diese Angaben besser vorstellen können als die metrischen Angaben - aber ich kann mich natürlich auch täuschen."


Wenn es interessiert, findet hier noch weitere Informationen zum metrischen System:
http://de.wikipedia.org/wiki/Metrisches_Einheitensystem
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Ma%C3%9Fen_und_Gewichten
http://www.math.uni-hamburg.de/spag/ign/exk/pdf/metr-sys.pdf

Mittwoch, 6. Juni 2012

Was braucht eine gute Story
Wir, mein Göttergatte und ich, haben uns gestern Abend "The Italian Job" auf DVD angesehen. Ich finde den Film toll. Er ist so spannend, dass man überhaupt nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht. Am Ende war ich jedoch etwas verwirrt, als der Hauptdarsteller und die weibliche Protagonistin plötzlich ein Liebespaar waren.
"Wann zum Geier ist das passiert?" rief ich verwundert aus.
Mein Göttergatte sah mich nur verständnislos an bei dieser Frage.
"Wann sind die zusammen gekommen? Da war doch nichts zwischen den Beiden, keine Spannung, keine Blicke, kein Händchenhalten, kein Kuss - gar nichts."
"Hm, dass dir so etwas auffällt", murmelte er.
Schweigen.
Dann sah er mich nachdenklich an und meinte: "Du hast recht. Das ist tatsächlich merkwürdig. Das passt nicht so ganz."

Ich finde, wenn sich zwei Figuren in einer Geschichte verlieben, dann will ich als Zuschauer/Leser dies auch merken; halt dabei sein, wenns passiert. So wie bei Harry Potter, da merkt man, dass es zwischen Hermine Granger und Ron Weasley knistert und ist gespannt, wies ausgeht.

Hm, was muss eigentlich eine Geschichte haben, die mir persönlich gefällt? Spannung, Action, Freundschaft, Romantik und einige Überraschungen. Mal nachdenken...

...ja, konnte alle Punkte mehr oder weniger abhacken. Eine meiner Überraschungen im Buch wird sein, dass es eine (vielleicht auch mehrere) Hauptfigur nicht bis zum Ende durchhalten wird...


Ach übrigens, bin jetzt bei 50 Seiten - 51, wenn ihrs genau wissen wollt. 

Montag, 4. Juni 2012

45 Seiten
Puuh, für 7 Seiten habe ich fast 8 Stunden gebraucht. So schwierig habe ich mir das Buch schreiben eigentlich nicht vorgestellt. Ich dachte mir: Da setzt du dich mal an den Computer und schreibst innert Minuten mehrere Seiten nieder - aber das war wohl etwas sehr überheblich. Bei diesem Schnecken-Schreibtempo wird mein Buch wohl nicht in den nächsten Monaten fertig, wie ich gehofft habe - ausser vielleicht, wenn ich mich mit 100 Seiten begnüge.
Hm, so etwa 7 Seiten pro Woche würde bedeuten, dass ich in 14 Wochen bei 100 Seiten wäre.
Schluck. Da bin ich jetzt doch etwas geschockt.
Haben alle Autoren so lange oder bin das nur ich? Das will ich nun also genauer wissen: Also Joanne K. Rowlings erster Harry Potter erschien laut Wikipedia 1997, das 7. Buch 2007 ganze 10 Jahre später; der Autor von Eragon, Christopher Paolini brauchte für seine vier Bücher 7 Jahre; J. R. R. Tolkien schrieb an seinem "The Lord of the Rings"-Werk zwei Jahre; mein Lieblingsautor Brandon Sanderson dagegen hat in 7 Jahren sogar mehr Bücher geschrieben als Rowling, Paolini  und Tolkien zusammen - dafür wage ich zu behaupten, dass er nicht so bekannt ist wie die anderen.
Daraus ziehe ich mein persönliches Fazit: Wer ein Buch schreibt, braucht auch Geduld. Wie sagt man doch so schön: Gut Ding will Weile haben.