Montag, 16. Juli 2012

Storyline
Ein/e Artikel/Geschichte sollte man planen und nicht einfach drauf los schreiben.
Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und wie oft habe ich mich daran gehalten? Nie!
Ich gehe immer gleich vor - und viele werden dies zu Recht als chaotisch bezeichnen -, ich schreibe meine Ideen, die im/in der Artikel/Geschichte vorkommen auf ein Blatt und baue sie dann irgendwann ein, wenn es für mich als passend erscheint. Diese Methode hat für mich bisher immer bestens funktioniert auch deshalb, weil die Ideen einfach so in den Text einfliessen, ohne dass ich mir gross Gedanken machen muss. 


Bei meiner aktuellen Geschichte habe ich nun aber gemerkt, dass Planung sehr hilfreich sein kann, damit man sich nicht irgendwann verrennt. Ich habe auf ein A4-Papier eine dicke Zeitlinie gezeichnet - das habe ich mit einem Massstab knapp hinbekommen -, darauf habe ich kleine Striche eingezeichnet und darunter die Bemerkungen notiert, was meine Hauptperson dann erlebt. Danach habe ich andere Zeitlinien gemalt, die zuerst parallel zu meiner Hauptlinie verlaufen, sich dann aber biegen und mit der Hauptlinie kreuzen  - so weiss ich nun genau, wann ich wen oder was in der Geschichte einbauen soll.
Bei der Entstehung der Storyline habe ich mich immer wieder gefragt: Wer macht was, wann und warum?

Und hier noch ein Link zum Thema Storyline: http://de.wikipedia.org/wiki/Handlung_(Erz%C3%A4hlkunst)

Ach und übrigens: Jeder hat seine eigene Methode. Egal wie ihr vorgeht, lasst euch von anderen nie einreden, dass dies falsch ist - denn nur ihr wisst, welche Schreibtechniken bei euch funktionieren und welche nicht.



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