Montag, 22. Oktober 2012

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Und schon sind die Ferien vorbei; wie schnell doch die Zeit vergeht.
So richtig erholt, beziehungsweise Schreibfit fühle ich mich noch nicht. Tja, das spielt aber keine Rolle, denn morgen setze ich mich wieder an den Computer und schreibe weiter. Heute lasse ich mir die Szene nochmals durch den Kopf gehen, damit ich sie morgen leichter und schneller zu Papier bringen kann.
Die Idee zu dieser Szene kam mir in den Ferien - dank meines Göttergatten.
Ich hatte wieder mal einen meiner Tiefpunkte erreicht und mich insgeheim gefragt, ob ich es wirklich schaffe, meine Geschichte jemals zu Ende zu bringen oder ob ich es nicht einfach sein lassen soll und das Leben ohne Druck geniessen. Denn, obwohl ich schon über 200 Seiten geschrieben habe, bin ich in der Story noch nirgends; meine bessere Hälfte muss mir meine Zweifel wieder einmal angesehen haben: Eines Abends sah er mich mit diesem Blick an, mit dem er mir bis in die Seele sehen kann und fragte: "Wie weit bist du eigentlich mit deinem Buch? Was passiert als nächstes?"

Vielleicht erinnert ihr euch, vor den Ferien erreichte einer meiner Protagonisten, Rydan, eine Stadt und gelangte mit etwas Hilfe auch hinein. Nun muss er die Stadt ausspionieren und Schwachstellen finden, wie er sie zerstören könnte. Im Kopf habe ich die Szene und sehe genau, was nun geschieht - aber in der Woche vor den Ferien fand ich einfach die Worte nicht, um die Szene auch auf Papier zu bringen. Von dieser Szene und meinem Problem mit ihr habe ich meinem Göttergatten erzählt. Dabei ist mir aufgefallen, dass einer meiner Protagonisten - der Angeber Edraith Amar - schon lange nicht mehr im Buch vorgekommen ist; dies brachte mich auf die Idee, statt mich auf die Szene in der Stadt zu versteifen, doch einfach bei Edraith Amar weiter zu schreiben. Bei ihm wird es jetzt nämlich auch spannend, da er auf der Abschussliste des Herrschers steht... Ich hoffe, es gelingt mir, die Flucht von Edraith Amar glaubwürdig und vor allem fesselnd in Worte zu fassen. Und wenn nicht, frage ich meinen Schatz um Hilfe, vielleicht komme ich im Gespräch  mit ihm wieder auf eine tolle Idee. 

Kommentare:

  1. Ich möchte kurz kommentieren, nicht damit du dir ungelesen vorkommst. :)

    Vor etwas mehr als einer Woche habe ich ebenfalls den Entschluss gefasst, ein Buch zu schreiben und habe im Rahmen dessen deinen Blog gefunden - und verschlungen! Du schilderst die (von mir natürlich erwarteten) Höhen und Tiefen derart authentisch, dass ich nun nur umso motivierter bin, so richtig loszulegen.

    Ich will an dieser Stelle weiterhin viel Erfolg wünschen und anmerken: Ich bin gespannt, wies weitergeht! ;-)

    Liebe Grüsse aus Zürich

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  2. Hey Kay

    Danke, danke, dass ist total lieb von dir und ich freu mich besonders darüber, dass jetzt auch ein Zürcher :-)) meine Seite entdeckt hat.
    Ich wünsch dir ganz viel Glück mit deinem Projekt, Motivation sowie viele fantastische Ideen. Ich würde mich freuen, mal zu lesen, wie es dir denn so beim Schreiben ergeht.

    Liebe Grüsse aus dem Bezirk Horgen

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