Dienstag, 27. November 2012

Grippe und Schreibwut 
"Aufstehen! Du bist jetzt wieder gesund, da wird fleissig geschrieben."
Mit diesen Worten hat mich mein Göttergatte heute Morgen um 9 Uhr geweckt.
Ich habe mich dann nochmals umgedreht und mich in die Decke gekuschelt - aus Trotz.
Leider hat mich das schlechte Gewissen - weil ich letzte und vorletzte Woche keinen Buchstaben geschrieben habe - aber so sehr gequält, dass ich dann doch um 9.10 Uhr auf den Beinen stand.
Geschrieben habe ich bis 15 Uhr keine Zeile.
"Immer noch gleich weit? Die Grippe hat dein Gehirn aber nicht beschädigt, oder?"
Selbstverständlich habe ich dem fiesen Kerl auf diese Frage kurzerhand meine Zunge gezeigt.
Tja, also, vorletzte Woche hat es mich mit Fieber, Husten, Glieder- sowie Kopfschmerzen (also das volle Programm) ins Bett gehauen. Ich habe keinen einzigen Buchstaben geschrieben, weil ich dazu einfach keine Kraft hatte und sich mein Hirn leer anfühlte. Seit dem Wochenende bin ich wieder ziemlich fit.
Der Grippe konnte ich inzwischen sogar etwas Gutes abgewinnen: Weil mir vom vielen herum liegen so langweilig war, hatte  ich Zeit über meine Geschichte nachzudenken.
Diese Überlegungen habe ich heute in zwei Kapitel einfliessen lassen.
Als ich einen Blick auf die Seitenzahl geworfen habe, wollte ich meinen Augen nicht trauen: Ich bin bei Seite 259!
In drei Stunden habe ich fast 15 Seiten geschrieben! So viel habe ich noch nie geschafft und werde ich bestimmt auch nie wieder erreichen. Was für ein tolles Gefühl! 

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