Montag, 14. Januar 2013

Aktiv statt Passiv
Egal ob man ein Buch, einen Artikel oder einen Brief schreibt - aktive Formulierungen sind immer besser als passive, weil sie:

  • kürzer
  • einfacher
  • lebendiger 
  • mitreissender 
  • persönlicher sind, da Handelnde immer genannt werden.  

Das Passiv kann aber als besonderes Stilmittel eingesetzt werden, um zum Beispiel einen Täter zu verschweigen. Ansonsten sind passive Sätze zu vermeiden, da sie kein wirkliches Geschehen darstellen, sie langweilen den Leser und wirken auf ihn ängstlich, so als fürchte sich der Autor die Tatsachen zu benennen.


Beispiele:

  • Es wird erzählt, dass die Vampire angegriffen worden sind.
    Bei diesem Satz stellen sich viele Fragen: Wer hat den Vampir angegriffen? Wer erzählt von diesem Ereignis? Bei diesem Beispiel hat der Autor das Passiv vielleicht absichtlich gewählt, um eine andere Art von Spannung zu erzeugen. 
  • Eine rasche Rücknahme kann von Maria nicht erwartet werden.
    Diese Passivformulierung ist ziemlich ungenau und stiftet beim Leser für Verwirrung.





http://www.komma-net.de/sekretariat/artikel/so-schreiben-sie-frisch-und-motivierend-im-aktiv-statt-im-passiv/
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktiv_und_Passiv_im_Deutschen
http://www.grammatikdeutsch.de/html/aktiv_und_passiv_ubung.html

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