Montag, 18. Februar 2013

Karteikarten
"Wie kannst du nur mit einem Notizblock arbeiten, da fehlt einem doch die Flexibilität", fragt mich eine Schreibkollegin und sieht von meinen Notizen auf.
"Flexibilität? Hä?"
Sie lacht.
"Musstest du noch nie eine Szene verschieben, weil sie an der Stelle, an der du sie geplant hattest, einfach nicht hingepasst hat?"
"Doch, natürlich."
"Eben. Und auf einem Notizblock ist das doch schwer möglich. Viel besser geht das mit Karteikarten, vor allem wenn man in der Story so wie du mehrere Handlungsstränge hat und mehrere unabhängig voneinander operierende Protagonisten."
Als Beispiel führt sie das Buch "Herr der Ringe" an, in dem Sam und Frodo alleine weiter ziehen, während Merry und Pippin verschleppt werden. Mit den Karteikarten (farbig markiert je Gruppe) kann man eine Szene so lange hin und herschieben, bis alles stimmig ist und man sich Gedanken über die Wirkung einzelner Szenen zu bestimmten Zeitpunkten gemacht hat.
Sie hat Recht, die Idee mit den Karteikarten ist wirklich nicht schlecht - aber es passt irgendwie nicht zu mir und ich hätte Angst, dass ich die ein oder andere Karte verlieren würde. 

Kommentare:

  1. Hey diese Story ist echt gut ! Das Problem bei Notizkarten könnte halt sein , dass man sich schnell verzettelt. Und wichtige Teile verliert ( bei mir wäre das so xD) . Doch für manche ist das echt gut. ( man könnte doch auch Blätter des Notizblocks nehmen und dann ordnen, oder ?)
    Liebe Grüße Annik

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  2. Hey Annik

    Mir geht es da wie dir. Ich würde wohl dauernd die Karten verlieren oder mich verzetteln. Ich mach das auch mit meinem kleinen Notizblock.

    Liebe Grüsse

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