Mittwoch, 28. Mai 2014

Speichern
Oh Scheisse! Mist! Doofe Maschine! Kacke!
Ja ich weiss, fluchen sollte man im Internet nicht - aber es geht nicht anders. Mein Computer lässt sich nicht mehr aufstarten. Nichts geht mehr. Das Scheiss-Ding hat einfach den Geist aufgegeben. Keine Ahnung warum. Alle meine Mails sind futsch und mein Buch natürlich auch...

Kennt ihr das? Dies ist einer Schreibkollegin von mir passiert. Schlecht für sie, gut für mich: Ich habe aus ihrem Fehler gelernt. Meine Story speichere ich nicht mehr nur auf meinem Computer ab, sondern auf zwei Sticks und auf einem gratis Cloud-Webdienst - und dies regelmässig, wenn ich etwas geändert habe.
Damit habe ich mich abgesichert, dass meine Geschichte nicht von einem Tag auf den Anderen futsch ist, wenn mein Computer mal wieder spinnt. 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Namen gesucht
Hhmm, wie soll dieser Charakter denn nun heissen? Mit dieser Frage habe ich mich schon mehrere Stunden beschäftigt. Bei einer Hauptperson ist es wichtig, dass der Name zum Charakter passt, deshalb ist es wichtig, dass man darüber gründlich nachdenkt. Anders sieht dies bei Nebenfiguren aus, die vielleicht nur in einer Szene kurz vor kommen. Da genau so viel Zeit für den richtigen Namen zu investieren ist doch eigentlich schade - deshalb habe ich euch hier eine Liste von einigen Namensgeneratoren zusammen gestellt:


- http://www.vornamen-wiki.de/
http://www.hebammen-josefinum.de/babynamensgenerator/__Baby-NamensGenerator.html
www.namerobot.de  (teilweise kostenpflichtig)
http://generator.chucklehound.com/
- http://www.rinkworks.com/namegen/
https://www.schreiblabor.com/generator/realnames/
http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/dnd/20010208b
http://www.behindthename.com/random/
http://realnamecreator.alexjonas.de/
- http://www.wort-satz-buch.de/kuenstlernamen-generator/
http://de.fakenamegenerator.com/
http://www.meisterdermagie.de/ngen/
http://vampire.namegeneratorfun.com/
http://fairy.namegeneratorfun.com/
http://thegamename.com/generator/






Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Figuren entwickeln ein Eigenleben
Nanu, was macht denn meine Figur da?
Wie ist sie nur da hinein geraten?
Hab ich das Kapitel geschrieben und wie bin ich denn darauf gekommen?
Kennt ihr das? Eure Finger fliegen über die Tasten; die Figuren reden mit anderen und plötzlich tun sie etwas, das so nicht geplant war; das Erlebnis spitzt sich zu; euer Herz schlägt schneller; weitere Figuren stossen dazu; ihr seid gespannt, wie es weitergeht und fragt euch gleichzeitig, warum geschieht das eigentlich, was ich da gerade niederschreibe?
Dieses Gefühl hatte ich bei meinem letzten Kapitel. Eine der Hauptfiguren sucht nach ihrem verwundeten Freund. Eigentlich sollte diese Szene gerade mal drei Seiten lang werden: Eine verbrannte Stadt; überall Ruinen; verkohlte Leichen und unter einem Trümmerhaufen liegt der verwundete Freund, der sofort gepflegt und weg gebracht wird.
Doch anscheinend waren meine Figuren mit dieser Idee nicht einverstanden: Kein Verletzter weit und breit zu sehen; lediglich Blutstropfen weisen darauf hin, dass noch jemand am Leben ist. Der Suchende folgt der Spur und wird von einer bewaffneten Kinderschar angegriffen, die ihn in ihr mysteriöses Versteck bringt. Und siehe da, da ist auch der Verwundete. Dieser wird gesund gepflegt und dabei auch gleich noch ein Geheimnis aufgedeckt. Die Anführerin - das wird mir bewusst, während meine Finger über die Tasten fliegen, wird mich in einem anderen Kapitel nochmals beschäftigen und da eine wichtige Rolle spielen - hilft den Freunden vor ihren Gegnern zu fliehen.
Das Kapitel ist beendet. 13 Seiten habe ich dazu verfasst. Wie das möglich ist, weiss ich immer noch nicht. Die Geschichte, beziehungsweise die Figuren, haben sich selbständig gemacht und die Kontrolle über mich erlangt. Das ist gut so, denn das Ergebnis ist unbeschreiblich - spannend, unerwartet, fesselnd und geheimnisvoll.
Manchmal hilft es, einfach darauf los zu schreiben ohne nachzudenken. Versucht es doch auch einmal. 

Donnerstag, 8. Mai 2014

Mut zum Löschen
Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Seitenzahl stetig höher steigt. Ich fühle mich, als hätte ich etwas geschafft. Und tatsächlich konnte ich heute erneut ein Kapitel beenden.
Erinnert ihr euch noch, dass ich als ich beim Anfang nicht mehr weiter kam, den Mittelteil der Geschichte geschrieben habe? Tja, einen grossen Teil dieser Mitte habe ich nun gelöscht - 40 Seiten Arbeit mit einem Klick (oder zweien) vernichtet. Beim Mittelteil weiter zu schreiben, hat mir also gar nichts gebracht.
Meinem Mann habe ich gestern den ganzen Abend vorgejammert, dass ich für die 40 Seiten mehrere Stunden - oder sogar Wochen - gebraucht habe und sie innert Sekunden gelöscht waren.
"Warum machst du denn so etwas? Du könntest die 40 Seiten in einem neuen Dokument abspeichern und hättest sie dann immer noch", war die genervte Antwort.
Natürlich hat er Recht, das hätte ich tun können. Doch durch meine Überarbeitung hat der Mittelteil einfach nicht mehr gepasst und wenn man etwas löscht, dann hat das doch auch seinen guten Grund, sonst würde man es ja einfach an eine andere Stelle verschieben.

Jedenfalls habe ich heute fleissig weiter an meiner Geschichte geschrieben. Die gelöschten Seiten fehlen mir überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich bin froh, sind sie weg, denn wenn ich ehrlich bin, haben sie nie sonderlich gepasst. Zugeben kann ich das erst jetzt, wo sie wirklich unwiderruflich weg sind - merkwürdig.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Babypause = Schreibpause
Mit Baby und ohne Job, da habe ich sehr viel Zeit zum Schreiben - dachte ich jedenfalls. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus, wie ihr bestimmt auch schon gemerkt habt. Habe ich einmal Zeit, um in die Tasten zu hauen, dann bin ich so ko, dass ich entweder ein Nickerchen mache oder faul im Sofa hänge.
Ein Baby - mit 15 Monaten ist er eigentlich bereits ein Kleinkind - hält einem ganz schön auf Trab. Da bleibt wenig Zeit für die eigenen Bedürfnisse und fürs Schreiben fast gar keine, denn bis ich mich wieder in die Geschichte eingelesen habe, ist die ruhige Zeit um und mein kleiner Mann will meine Aufmerksamkeit: Er zupft mich am Hosenbein; protestiert lautstark oder wirft mir seine Spielsachen auf den Fuss.
Dank meinen Eltern bin ich die letzten Wochen trotzdem etwas zum Schreiben gekommen: Sie haben mir den Kleinen jeweils am Mittwochnachmittag abgenommen. Leider blieb keine Zeit, euch von meinen Fortschritten zu erzählen, was ich jetzt aber nachhole.

Nachdem ich so lange nicht mehr an meiner Geschichte gearbeitet habe, musste ich mich erst wieder einlesen. Damit ich nicht der Versuchung unterliege und alles überarbeite, habe ich die letzten 5 Seiten gelesen, die ich zuletzt geschrieben habe. Natürlich konnte ich die nicht so stehen lassen: Schlussendlich habe ich die letzten 15 Seiten gelesen; 10 davon gelöscht und gerade mal zwei neu geschrieben. Das war sehr frustrierend, aber mit der Änderung war ich mehr als zufrieden. Als ich das Kapitel geschrieben habe, habe ich nicht bedacht, dass sich die Hauptperson aufgrund ihrer Erlebnisse in diesem Kapitel massiv verändern wird. Diese Erlebnisse habe ich zu wenig herausgearbeitet und konnte ich nun nachholen. Das Überarbeiten hat sich also gelohnt und jetzt, wo ich das Kapitel zu Ende geschrieben habe, bin ich relativ zufrieden.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum nur relativ? Ich habe das Gefühl, dass noch irgendetwas fehlt - was, kann ich aber nicht sagen, weshalb ich heute einfach mal weiter schreibe.