Sonntag, 8. Mai 2016

Das Ende
Es tut mir so leid, ich habe euch sträflich vernachlässigt - aber mit zwei lebhaften Kids muss ich mir die Zeit zum Schreiben etwas zusammen stehlen. Meistens habe ich über die Mittagszeit an meinem Buch weiter geschrieben, bis einer meiner Jungs wach war und ich abrupt aufhören musste. Weshalb ich die letzten Monate zwar fleissig mit Schreiben, aber weniger fleissig mit Bloggen war.

Ihr fragt euch bestimmt, wo ich mittlerweile stehe?
Bei 460 A4-Seiten, 711'200 Zeichen und beim Ende meines ersten Teils.

Ihr habt richtig gelesen, beim Ende
Bis dahin war es aber ein weiter Weg: An einigen Tagen schaffte ich nur wenige Sätze, während ich an anderen Tagen ganze Kapitel wieder gelöscht und neu geschrieben habe und so kaum weiter kam; an guten Tagen schrieb ich Seite um Seite und ärgerte mich, wenn ich unterbrochen wurde. Ich habe immer wieder mit Selbstzweifel gekämpft, wie "das ist doch Mist, was ich da schreibe", und "ich werde eh nie fertig". 

Am härtesten war die Arbeit am Endkapitel: Für kein Kapitel habe ich so lange gebraucht, wie für dieses; noch nie war die Delete-Taste so viel im Einsatz. Ein gutes Ende ist für mich sehr wichtig: Einerseits will ich meine Leser mit einem guten Gefühl verabschieden (was besonders wichtig ist, wenn man weitere Werke plant) und andererseits gibt es viele Leser (beispielsweise ich selbst), die zuerst den Schluss lesen, bevor sie ein Buch kaufen.

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